Mineralienausstellung/ Mineraliensuche

Öffnungszeiten und Führung nach individueller Vereinbarung

Karl Neef - Mineralien
Geschwister-Scholl-Straße 2
09376 Oelsnitz/Erzgeb.

Telefon: 037298 13021

Kunst im öffentlichen Raum prägt das Stadtbild mit und trägt zur Auseinandersetzung mit der historisch-wirtschaftlichen und künstlerischen Geschichte bei. In verschiedenen Projekten und Wettbewerben wurden in der Stadt Ideen für zeitgenössische Kunstwerke realisiert. 

Nachfolgend stellen wir Ihnen wichtige Werke vor. Eine Übersicht aller Kunstwerke im öffentlichen Raum finden Sie hier.

 

Poesie der Energie

Installation im kleinen Stellwerk

Im ehemaligen kleinen Stellwerk im Bürger- und Familienpark begeistert die dauerhafte Kunstinstallation »Poesie der Energie« des Chemnitzer Künstlers Frank Maibier. Aus einer Tonne Steinkohle legte er ein Bodenmosaik, das in Kombination mit einem Text des Schriftstellers Reiner Kunze – dem großen Sohn der Bergarbeiterstadt Oelsnitz - einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Sowohl durch Kunzes Worte, als auch durch das Mosaik, schuf Frank Maibier eine Verbindung zur Vergangenheit des Geländes, der Stadt und der Region.

 

Wunderhorn

Installation auf der Deutschlandschachthalde

Die begehbare und mit Haldenwärme beheizte Edelstahl-Installation von Erika Harbort ging als Sieger aus dem Wettbewerb "Energiegarten Deutschlandschacht 2011" hervor. Das Wunderhorn steht zum einen für die Erzählungen und Mythen des Erzgebirges, aber auch als tatsächliches Horn, also ein früher geläufiges Verständigungsmittel. Das Wunder besteht darin, dass die Bank im Innern warm ist und keiner weiß, woher die Wärme kommt, das überrascht in dieser windigen Höhe auf der Deutschlandschachthalde tatsächlich.

Die Skulptur der Stadtgeschichte

Im Jahr 2012 wurde im Herzen der Stadt Oelsnitz/Erzgebirge die Skulptur zur Stadtgeschichte errichtet. Das von dem Chemnitzer Künstler Rainer-Maria Schubert entworfene Kunstwerk wurde zum einen durch die Stadt Oelsnitz und zum anderen durch die Stiftung „Lebendige Stadt Oelsnitz“ gestiftet.

Die Schachtziege oder "Bergmannskuh"

Skulptur Kreuzung Untere Hauptstraße/Bahnhofstraße

Die Schachtziege im Lugau-Oelsnitzer Steinkohlerevier: Die Bergleute waren nicht nur bekannt für die von ihnen zu verrichtende harte Arbeit, sondern ebenso für ihren einfallsreichen Humor, der oftmals in Verbindung mit der Schachtziege stand. Neulingen wurde gern aufgegeben, Futter für die Ziege mitzubringen. Nicht wenige Kumpel fuhren dann am nächsten Tag mit etwas Futter unter dem Arm ein und begaben sich auf die Suche nach der Schachtziege. Sie wird auch als Geist des Bergbaus bezeichnet, da einige Kumpel in den Stollen Geräusche vernahmen, die wie das Meckern einer Ziege klangen. Vermutlich wurde so die Grundlage für die vielen Bergmannslegenden mit Bezug auf die Schachtziege geschaffen. Heute "lebt" sie  an verschiedenen Plätzen der Stadt wieder auf.

Das Raum-Zeit-Diagramm

Großskulptur Kreuzung Untere Hauptstraße/Bahnhofstraße:

Millionen von Jahren formte der „Organismus Erde “das Erzgebirge. Das „Raum-Zeit-Diagramm“ bildet die Zeit nach, in der 9 m Höhe und die traditionelle Altstadt verloren gingen. Zart und langsam fing es 1890 an, breiter und schneller war’s in den 1940er Jahren, bis der Sturz im Jahr 1972 zur Ruhe kam. Wie eine Ampelanlage über der Straße ihre Signale zum Verkehrsablauf sendet, so soll das Diagramm Vergangenes vor Augen halten. Das Raum-Zeit-Diagramm wurde von Paul Fuchs einem Bildhauer und Experimentalmusiker, der mit seinen "Neuen Skulpturen für den Öffentlichen Raum" nicht nur in Oelsnitz für Aufsehen sorgt.

Die Zeitsenkungskurve

Großskulptur Kreuzung Pflockenstraße/ Innere Neuwieser Straße:

In Erinnerung an die Nachwirkungen des Steinkohleabbaus wurden die 17,40 m hohe, spiralförmige Zeitsenkungskurve in Waldesruh, dem Ort der extremsten Senkung, errichtet. Diese zeigt die Bodensenkungen als Folge der Aushöhlung des Erdreichs auf. Den Knicken und Ecken kann man entnehmen, in welchem Zeitraum sich der Erdboden besonders schnell veränderte. (Paul Fuchs, "Neue Skulpturen für den öffentlichen Raum")

Die Reiner-Kunze-Stele

Skulptur ehemalige Vaterlandsgrube:

Zu Ehren des großen Sohns der Stadt Oelsnitz wurde im September 2009, die von dem Künstler Klaus Hirsch, geschaffene Reiner-Kunze-Stele an der ehemaligen Vaterlandsgrube enthüllt. Der Schriftsteller Reiner Kunze wurde 1933 in Oelsnitz geboren und verließ die Stadt in jungen Jahren. Doch er wurde nicht vergessen. Neben der Ernennung zum Ehrenbürger der Stadt Oelsnitz im Jahr 2003 und der Benennung des Oelsnitzer Literaturpreises (Reiner-Kunze-Preis) zeugt nun auch die Stele von der Anerkennung, die Oelsnitz gegenüber ihrem Lyriker empfindet.

Sportmuseum "Saxosport"

Das 2014 eröffnete Sportmuseum „SaxoSport“ gibt einen Einblick in die Welt des Sports ab 1885. Besonders herausragend sind die einzigartigen Ausstellungsstücke, die hier besichtigt werden können. Neben originalen Trikots und Medaillen kann die Sportgeschichte anhand von Fotografien aus der damaligen Zeit betrachtet werden. Doch nicht nur die überregionale Sportgeschichte findet Beachtung, ein ständig wachsender Teil der Ausstellung widmet sich der Entwicklung des Skisports in der Erzgebirgsregion. Ob Skilanglauf, Biathlon, Skispringen, Rennrodeln oder Nordische Kombination hier kann man Skisportgeschichte erfahren. Und mit ein bisschen Glück trifft man auch aktuelle und ehemalige Skisportasse hier im Museum. So hat es sich z.B. auch Richard Freitag nicht nehmen lassen und persönlich einen Skisprunganzug vorbeigebracht. 

Der Besuch des Museums ist kostenfrei. Bei rechtzeitiger Voranmeldung können fachkundige Führungen organisiert werden.

Öffnungszeiten:

Montag: geschlossen
Dienstag: 09:00 - 12:00 Uhr; 13:00 - 16:00 Uhr
Mittwoch: 09:00 - 12:00 Uhr
Donnerstag: 09:00 - 12:00 Uhr; 13:00 - 18:00 Uhr
Freitag: 09:00 - 12:00 Uhr
Samstag: jeden 1. und 3. Samstag im Monat 08:30 - 11:30 Uhr

Kontakt:

Ausstellung "SaxoSport"
Rathausplatz 1
09376 Oelsnitz/Erzgeb
Telefon: 037298 3831

 

 

 

 

 

Kunsteule

Eine weitere Galerie findet sich auf dem Promnitzer Fußweg. Die private Galerie „Kunsteule“ beherbergt wechselnde Ausstellungen verschiedener Kunstrichtungen an. Der ehemalige Stall bietet ein wunderschönes Ambiente für die kleine, liebevoll gestaltete Ausstellung.

Öffnungszeiten nach Vereinbarung.

Kontakt:

Galerie Kunsteule
Promnitzer Fußweg 2
09376 Oelsnitz/Erzgeb.

Telefon: 037298 15737
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Homepage: www.kunsteule.de

Heinrich-Hartmann-Haus

Das Heinrich-Hartmann- Haus ist eine Initiative zur Förderung der Jugend und bietet jungen Künstlern und Gestaltern eine Ausstellungsmöglichkeit. Zu seinem 90. Geburtstag im Jahr 2004 eröffnete der Künstler und Werbedesigner Heinrich Hartmann das Galeriegebäude in seiner Geburtsstadt Oelsnitz/Erzgeb.

Kunstinteressierte Besucher finden hier wechselnde Ausstellungen junger Begabter und eine dauerhafte Ausstellung von Heinrich Hartmann selbst vor. Auf zwei Etagen bietet sich die Möglichkeit, in die Welt der Künste einzutauchen. Der Besuch der Galerie ist kostenlos und wird durch die barrierefreien Zugänge jedermann ermöglicht.

Öffnungszeiten:

Donnerstag:                  09:00 bis 17:00 Uhr
Freitag bis Sonntag:       14:00 bis 18:00 Uhr

Gruppen, Vereine und Schulklassen nach Vereinbarung.

Kontakt:

Galerie im HEINRICH-HARTMANN-HAUS
Untere Hauptstraße 16
09376 Oelsnitz/Erzgeb.

Telefon: 037298 17756
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Homepage: http://www.heinrich-hartmann-haus.de/

 

Bergbaumuseum Oelsnitz/Erzgeb.

Als eines der größten Bergbaumuseen Europas hat das Bergbaumuseum Oelsnitz/Erzgebirge neben der Daueraustellung zum Sächsischen Steinkohlenbergbau, den Karbonwald zu bieten. Dieser wurde anhand gefundener Fossilien errichtet und zeigt die eindrucksvolle Pflanzenwelt des Erdzeitalters Karbon.

Dauerhaft zu bestaunen sind ebenfalls die "Funkenrutsche", eine Straßenbahn, die als wichtiges Verkehrsmittel der Bergleute diente sowie die Lohnschalterhalle. Wer das Bergbaumuseum besucht, sollte sich ebenfalls die Umformerhalle und die Lampenstube nicht entgehen lassen. Bei einer der vielseitigen Führungen, wird Bergbaugeschichte hier lebendig.

Als eines der größten Highlights lässt das Anschauungsbergwerk mit seinen originalgetreu nachgebauten Strecken und Querschlägen Besucher in die Welt der Bergleute eintauchen. Anschließend können auf dem Außengelände des Museums bergmännische Großgeräte und eine imposante Dampflokomotive bestaunt werden.

Nähere Informationen zu Daueraustellungen und der aktuellen Sonderausstellung finden Sie hier.

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Sonntag:           10 Uhr bis 17 Uhr (letzte Befahrung 16 Uhr)
Montag:                               geschlossen (außer an bundesweiten Feiertagen)

Die Öffnungszeiten zwischen Weihnachten und Neujahr können abweichen.

Kontakt:

Bergbaumuseum Oelsnitz / Erzgebirge
Pflockenstraße
09376 Oelsnitz/Erzgebirge

Telefon: 037298 9394 - 0
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Kontakt

  info (@) oelsnitz-erzgeb.de
  +49 37298 38100
  +49 37298 38330
  Rathausplatz 1
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